Highlights auf Malta |
Fort Manoel
Das Fort Manoel ist eine während der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens ab 1722 erbaute Festung auf Malta. Das auf Manoel Island im Marsamxett Harbour gelegene Fort war die vorletzte größere Befestigungsanlage, die vom Orden auf dem Archipel errichtet wurde. In Friedenszeiten bestand die Besatzung des Forts aus neunzehn Soldaten und zwei Bootsleuten. Im Kriegsfall konnte das Fort bis zu 500 Soldaten in nach damaligem Verständnis bombensicheren Kasematten unterbringen.
Nach der Besetzung der Inseln durch die britischen Truppen und deren Umwandlung in eine britische Kolonie wurde das Fort zunächst weitgehend unverändert weitergenutzt. Nach dem Abzug der britischen Truppen aus Malta war weitgehend dem Verfall preisgegeben. Ab November 2006 wurden diverse Renovierungsarbeiten durchgeführt.
Quelle: Wikipedia
Fort Ricasoli
Eine während der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens von 1670 bis 1693 erbaute Festung auf einer Landzunge östlich des Großen Hafens, die den Rinella Creek von der offenen See trennt.
Abgesehen von kleineren Änderungen und Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges ist das Fort in seiner originalen Konfiguration erhalten geblieben.
Quelle: Wikipedia
Fort Saint Angelo
An der Spitze der Vittoriosahalbinsel liegt das mächtige Fort St. Angelo, das ehemalige Castrum Maris, welches von den Phöniziern erbaut, und von den Römern und dem Orden des heiligen Johannes erweitert wurde. Später von der britischen Navy als Flottenstützpunkt verwendet.
Quelle: Wikipedia
Fort Saint Elmo
Die Spitze der Halbinsel Sciberras wurde mit dem Fort St. Elmo, benannt nach dem Heiligen Elmo, befestigt, dessen Bau 1556 zunächst abgeschlossen wurde. Dieses Fort kontrollierte damit sowohl den Zugang zum Großen Hafen als auch zum Marsamxett Harbour. Im Bereich des Hafens wurde unter dem Großmeister des Malteserordens La Sengle auf dem südlichen der drei Landfinger, der Halbinsel Isola, Fort St. Michael erbaut.
Fort St. Elmo wurde während der großen Belagerung 1565 vollständig zerstört. Obwohl die türkischen Angreifer 1565 letztendlich abgeschlagen werden konnten, boten die bestehenden Befestigungen keinen ausreichenden Schutz gegen stärkere Angreifer oder eine veränderte, flexiblere Taktik. Daher war eine Ausweitung und Verstärkung der Befestigungsanlagen notwendig.
Quelle: Wikipedia
Fort St. Michael
Im Bereich des Großen Hafens von Valletta wurde unter dem Großmeister des Malteserordens La Sengle auf dem südlichen der drei Landfinger, der Halbinsel Isola, Fort St. Michael erbaut.
Siege Bell War Memorial
Hinter den Lower Barakka Gardens an der Spitze von Valletta befindet sich das Siege Bell Memorial.
Das kleine, aber beeindruckende Denkmal wurde 1992 errichtet. Das Mahnmal soll an die sogenannte "Zweite große Belagerung" Maltas im Zweiten Weltkrieg erinnern, als viele Malteser ums Leben kamen und die Bevölkerung Hunger und Not erleiden musste.
Das Siege Bell Memorial wurde auf einer ehemaligen Artilleriestellung errichtet und hat eine imposante gusseiserne Glocke, die mittags sehr geräuschvoll läutet. Befindet man sich nah am Denkmal, spürt man die akustischen Wellen der Glocke am ganzen Körper.
St. Paul's Bay
Eine Bucht im Nordwesten Maltas bei der Kleinstadt San Pawl il-Bahar mit ca. 15.000 Einwohnern.
Während der römischen und byzantinischen Besatzung Maltas (ca. 218 v. Chr. bis 870 n. Chr.) lebten in der Region um St. Paul's Bay hauptsächlich Bauern und Fischer. Als Behausungen dienten überwiegend natürliche Höhlen. In Zeiten der arabischen Besatzung (870–1091 n. Chr.) wurde die Region um St. Paul’s Bay von den Einwohnern verlassen. Nach den Arabern kamen die Normannen und herrschten etwa 100 Jahre, bis 1194, über die Insel. Die britische Machtergreifung in Malta um 1800 führte zu einer nachhaltigen Neubesiedelung von St. Paul’s Bay.
Quelle: Wikipedia
Villa Bighi
Auch als Bighi-Krankenhaus bekannt, war ein wichtiger Marinestützpunkt der Royal Navy in der kleinen Stadt Kalkara. Es diente im 19. und 20. Jahrhundert als Lazarett zur medi-zinischen Versorgung von Opfern kriegerischer Ausein-andersetzungen im Mittelmeerraum, wie z. B. während des Krimkrieges und der beiden Weltkriege. Malta nannte man damals auch "die Krankenschwester des Mittelmeers".
Der Grundstein wurde am 23. März 1830 von Vize-Admiral Sir Pulteney Malcolm gelegt. Der Bau wurde am 24. September 1832 beendet. Die Baukosten beliefen sich au 20.000 £.
Auf Grund des heruntergekommen Zustands stand das Krankenhaus 1967 kurz vor seiner Schließung. Am 17. September 1970 wurde es auf unbestimmte Zeit geschlossen. Im Jahr 1977 wurden im Gebäude die ehemalige Gewerbe-schule Senglea und ein Gymnasium untergebracht.
Seit 2010 ist hier der Hauptsitz der Heritage Malta.