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Kalksinterterrassen von Pamukkale

Kalksinterterrassen von Pamukkale

Die Kleinstadt Pamukkale erhielt ihren Namen durch die Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind. Die Terrassen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Das dortige Quellwasser ist mit Calciumhydrogencarbonat gesättigt. Beim Austreten entweicht durch den Druckabfall Kohlendioxid, wodurch die Löslichkeitsgrenze von Calciumcarbonat überschritten wird, das in Form von Travertin ausfällt. Pro Sekunde werden 250 l Thermalwasser (ca. 30 °C) ausgeschüttet, d. h. täglich 21.600 m³. In einem Liter sind 2,2 g Kalk gelöst, der zum Teil ausgeschieden wird; die tägliche Menge könnte damit maximal 48 Tonnen erreichen, tatsächlich ist es deutlich weniger.

In den 1960er Jahren begann man, oberhalb der Sinterterrassen vier größere Hotelanlagen zu errichten, um Pamukkale touristisch zu erschließen. Nun fehlte den Terrassen das Wasser, da es zum großen Teil von den Hotels aufgebraucht bzw. nur noch in stark verunreinigtem Zustand über den Kalkstein geleitet wurde, wodurch diese ihre strahlend weiße Färbung gegen ein Grauschwarz eintauschten. Auch war es den Hotelgästen und auch allen anderen Besuchern erlaubt, sich völlig frei auf den Terrassen zu bewegen und sogar in den Sintern zu baden. Dabei wurden der Kalkstein vor allem durch die Öle und Chemikalien in Sonnencremes stark angelöst und begann brüchig zu werden, wodurch große Schäden an den Sinterterrassen entstanden, die teilweise heute noch erkennbar sind.

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Die Renaturierung selbst gestaltet sich schwierig, denn vor allem im oberen Teil waren einige Becken bereits komplett zerstört. Experten arbeiteten deshalb an einem Bewässerungs-system, um den natürlichen Prozess der Kalkablagerung zu beschleunigen und die Wiederherstellung voranzutreiben. Man erkannte, dass der im Wasser gelöste Kalk nur dann zuverlässig auf der bereits vorhandenen Ablagerung trocknete, wenn man die Terrassen einige Zeit gar nicht mit Wasser benetzte. So legte man Wasserzuteilungskanäle an und teilte das Areal in 20 einzelne Bewässerungsabschnitte auf. Jeden Tag wird nur ein Abschnitt bewässert, auf den anderen Abschnitten hat die frische Kalkablagerung dadurch rund drei Wochen Zeit durchzutrocknen. Sehr stark beschädigte Terrassen wurden mittels Spezialbeton ausgebessert.

Quelle: Wikipedia

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