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Bildergalerie Doppeltempel von Kom Ombo

Doppeltempel von Kom Ombo

Kom Ombo ist ein Ort am Ufer des Nil in Oberägypten, etwa 40 Kilometer nördlich von Assuan und 150 Kilometer südlich von Luxor. Die über 75.000 Einwohner zählende Ortschaft befindet sich, wie viele der oberägyptischen Ansiedlungen, an der Ostseite des Nil.

Der Tempel befindet sich etwa 3,5 Kilometer südwestlich des Zentrums des Ortes. Die heute sichtbaren Teile des Bauwerks stammen aus der Zeit der Herrschaft der Ptolemäer über Ägypten, zu kleinen Teilen auch aus der Epoche der Zugehörigkeit zum Römischen Reich.

Geweiht war der Tempel den beiden getrennt voneinander verehrten Gottheiten Sobek und Haroeris, weshalb er als „Doppeltempel“ bezeichnet wird. Die Bauwerke der Tempelanlage wurden durch Naturgewalten, wie Hochwasser und Erosion am Mauerwerk, stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Ruinen des Tempels waren lange Zeit bis über die Hälfte durch Sand verschüttet. Sie wurden erst 1893 unter Jacques Jean Marie de Morgan freigelegt und restauriert. Vor dem Tempel stand bis ins 19. Jahrhundert ein großes Mammisi („Geburtshaus“) des Ptolemaios VIII. Euergetes II. Bei einem Hochwasser riss der Nil das Gebäude einschließlich dem westlichen Teil der Umfassungsmauer zum größten Teil mit sich. Die Tatsache, dass die Anlage 20 Meter über dem normalen Niveau des Nils errichtet wurde, lässt noch heute das Ausmaß der Katastrophe erahnen.

Quelle: Wikipedia

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Nilometer im Doppeltempel von Kom Ombo

Das Nilometer

Etwa 25 Meter nordwestlich der Mitte des Tempelkomplexes befindet sich ein Wasserstandsmesser, ein sogenanntes Nilometer. Dabei handelt es sich um einen begehbaren runden Brunnenschacht aus Großstein-Mauerwerk, in dem anhand von Markierungen die Pegelhöhe des Nil abgelesen werden konnte. Die Ergebnisse der Ablesungen hatten im alten Ägypten direkten Einfluss auf die Festsetzungen der Höhe der Steuern, die von der Bevölkerung zu entrichten waren. Dies hing mit dem Wasserbedarf zur Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen zusammen. Je mehr Wasser durch einen höheren Flutpegel des Flusses zu Verfügung stand, um so besser fielen die Ernteerträge aus, so dass auch höhere Abgaben erhoben werden konnten.


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